Willkommen beim Singleprojekt Elena Fellini
  Startseite
  Das Singleprojekt
  Elena Fellini
  Die Aufgaben
  Aufgabe 1
  1. Woche
  2. Woche
  Aufgabe 2
  3. Woche
  4. Woche
  Aufgabe 3
  5. Woche
  6. Woche
  Gästebuch
  Abonnieren


http://myblog.de/lucky1964

Gratis bloggen bei
myblog.de





Rabea hat wieder eine Nacht auf dem Sofa verbringen müssen.

 

Dieser Umstand ist dermaßen Kräfte zehrend, dass sie sich nur mit Mühe zur Arbeit schleppen kann. Nach Feierabend sucht sie das Gespräch mit mir

"Elena, ich halte das nicht mehr aus. Dein Vater ist mit mir überhaupt nicht zufrieden, weil ich immer unausgeschlafen zur Arbeit komme. So geht das nicht weiter."

Das kann ich voll und ganz verstehen und verspreche ihr, , so schnell wie möglich etwas an diesem Zustand zu ändern. Als erstes biete ich  Rabe für diese Nacht mein Bett an und schlafe selbst auf der Couch.

 

Auch ich fühle mich auf meiner Arbeit überhaupt nicht wohl. Am liebsten würde ich mein Hobby, das Kochen, zu meinem Beruf machen. Nach einem Telefonat mit meiner Mutter steht fest, dass ich bei ihr  in der Küche als Küchenmädchen anfangen kann. Nun muss ich nur noch meinen Job im Rathaus kündigen, was auch sofort von mir erledigt wird.

Am nächsten Morgen, als Rabea bereits zur Arbeit ist, nutze ich die Stille im Haus, um die Zeitung zu studieren. Ich finde eine Anzeige über eine Wohnungsauflösung. "Hier finde ich sicherlich ein Bett für Rabea," denke ich. Da mein Dienst erst um 15 Uhr beginnt, mache ich mich gleich auf den Weg. Zu meiner Freude finde ich neben dem neuen Doppelbett noch zusätzlich 2 Nachtschränke, sowie eine Kommode, eine Lampe und einen Wecker. Auf dem Rückweg halte ich noch beim Baumarkt an und besorge eine neue Tapete sowie Laminatfussboden. "Rabea wird Augen machen", freue ich mich.

Ich bin gerade fertig, da steht auch schon ´meine Fahrgemeinschaft vor der Tür.

Als Rabea von der Arbeit heimkommt, traut sie ihren Augen kaum. Endlich ein eigenes Bett. Und wie gemütlich der Raum jetzt aussieht. Kaum wiederzuerkennen.

Da sie wieder mal völlig erledigt ist, legt sie sich gleich aufs Bett und schläft sofort ein.

Als ich von der Arbeit nach Hause komme, erwartet mich eine Einladung ins Bistro zum Essen von Rabea als Dank, welche ich gern annehme.

Es wird ein wunderschöner Abend.

Am nächsten Tag ist mein freier Tag. "Heute könnte ich doch gleich noch die Küche renovieren", kommt es mir in den Sinn. In einem Gebrauchtmöbelgeschäft kann ich unseren alten Kühlschrank, unsere drei Theken, den Geschirrspüler und den Herd gegen bessere Geräte und Möbel eintauschen. Zusätzlich finde entdecke ich noch 2 Stühle, 1 Tisch, eine Mikrowelle und eine Küchenmaschine. "Endlich nicht mehr im Stehen essen", denke ich

So bin ich mit der Küche schon eingermaßen zufrieden. Der Boden und die Tapeten müssten dann noch ausgetauscht werden, aber dafür fehlt mir im Moment noch das Geld.

Den Rest des Tages verbringe ich mit Gartenarbeit und dem Studieren von Kochbüchern, bis mir nur so der Kopf schwirrt.

Meinen freien Donnerstag verbringe ich hauptsächlich mit Gartenarbeit. Rabeas Jobleistung verbessert sich durch den guten Schlaf dermaßen, dass sie doch glatt zur Bettpfannenleererin befördert wird.

Während einer Pause am Freitag erzählt mir meine Mutter, dass die Familie Lutzenbacher nach Riverview gezogen sind. Sie wohnen nur ein paar Häuser weiter. Da mein Dienst immer erst um 15 Uhr beginnt, mache ich mich am nächsten Morgen gleich auf den Weg zu ihnen, um sie in der Nachbarschaft zu begrüssen. Als erstes begegne ich Gernot.

 

 "Ziemlich unsympathisch", denke ich im Stillen. Trotzdem versuche ich es erstmal im Guten mit ihm. Wie sich herausstellt ist er aber ziemlich versnobt (der erste Eindruck ist immer der Beste). Ein Wort gibt das Andere und schon sind wir verfeindet.

Zufällig höre ich, wie Gernots Schwester Eulelia mit ihrer Mutter über meine Familie tratscht

"Was fällt dir ein", herrsche ich sie an, "du kennst meine Familie doch gar nicht". Schwupdiwupp, bin ich auch mit Eulelia verfeindet.

Schnell mache ich mich lieber wieder auf den Heimweg. Wer weiß, wer von dieser Familie noch auftaucht. Wenn die alle so unsympatisch sind...

Der Rest der Woche verläuft ziemlich ereignislos. Rabea macht den Hausputz, während ich die Gartenarbeit erledige. Nebenbei gibt unser Fernseher mal wieder den Geist auf. Zum Glück ist Rabea sehr geschickt, und kann ihn selbst reparieren, so dass wir die Kosten für einen Handwerker sparen können.

Am Ende der Woche werde ich zur Krönung noch zur Gewürzsammlerin befördert.




Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung